Sankt Martina ritt durch Sturm und Wind

Ein Bericht von Pia Erbil

Der Elternbeirat und der Förderverein der Pliensauschule hatte am Freitag, 11. November zum  traditionellen Laternenumzug in Pliensauvorstadt eingeladen.

Über 300 Kinder mit ihren Eltern, ihren Lehrern und den meist selbstgebastelten Laternen versammelten sich nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Stadtteilplatz beim Mehrgenerationen- und Bürgerhaus.

Dort hatten auch die Bewohner des Alten- und Pflegeheims die Möglichkeit dabei zu sein und diese stimmungsvolle Atmosphäre zu geniessen.

Zuerst spielte der Posaunenchor St.Martins- und Laternenlieder, bevor Schulrektor Dieter Mangold die Teilnehmer begrüsste. Danach hat uns Michael Schindler, Vorsitzender des Fördervereins, die schöne Geschichte des Heiligen Martins eindrucksvoll und verständlich erzählt.
Danach setzte sich der Zug klassenweise in Bewegung -
Doch vorne weg ritt die 'Heilige Martina' im purpurnen Mantel auf einem Pferd !

An dieser Stelle ein Dank an die Jugendfarm Esslingen, die sich  bereit erklärt hatte, diese wichtige Rolle für den Laternenumzug zu übernehmen.
Es folgten die Erstklässler mit ihren bunten Marienkäfer-, Schmetterlings- und Elefanten-Laternen, die sie in den letzten Tagen für diesen Anlass gebastelt hatten.

Schön zu beobachten war auch, dass viele ältere Kinder noch ihre Laternen aus der 1. Klasse dabei hatten.
Es war schon beeindruckend zu sehen wie sich der Umzug singend und leuchtend durch die Pliensauvorstadt schlängelte – entlang der Weilstrasse, zum Park der Schubartanlage und wieder zurück.
Im Schulhof hatten zwischenzeitlich fleissige Helfer vom Förderverein Brezeln vorbereitet, die dann, in Anlehnung an den Heiligen Martin, kostenlos verteilt wurden.

Kinderpunsch und Glühwein zum Aufwärmen gab es natürlich auch, dieser wurde dem Förderverein dieses Jahr von der Familie Rapp vom Weilerhofladen gespendet. So konnte man die Veranstaltung mit  gemütlichem Beisammensein im Schulhof ausklingen lassen.
Vielen Dank an alle Helfer, ohne die diese Veranstaltung  nicht möglich gewesen wäre.