20. Okt.: Klasse 4b - Die Sonne muß ein Kürbis sein

von Pia Erbil

 

Die Sonne muss ein Kürbis sein

Diese Erkenntnis gewannen die Schüler der Klasse 4b der Pliensauschule und einige Eltern und Mitglieder des Fördervereins der Schule, die gemeinsam mit der Familie Rapp das traditionelle Kürbisfest auf dem Weilerhof am Samstag, 20. Oktober ausrichten durften.

 

Bei herrlich sonnigem Herbstwetter trafen sich alle schon am frühen Morgen auf dem Weilerhof.

'Alles rund um den Kürbis' war das Motto und dafür hatten die Schüler schon während der Woche, zusammen mit Ihrer Lehrerin Frau Burg und 2 Müttern, schöne Kürbislampions und lustige Drachen gebastelt.

 

Jetzt mussten sie aber zuerst die Voraussetzung für den Verkauf schaffen und ihren eigenen Stand aufbauen und dekorieren. Umringt von den dort aufgebauten Kürbissen stellten die Kinder ihre Tische auf – das war schon die beste Dekoration.

Es war sehr beeindruckend wie gut die Kinder zurecht kamen und jeder mit Ideen und Geschick zum Gelingen beitrug.

 

Zur Begeisterung aller hatte sich spontan eine Mutter entschlossen Waffelteig und Waffeleisen mitzubringen, und so konnten die Kinder zusätzlich auch Waffeln zum Verkauf anbieten.

Natürlich mussten diese gleich getestet werden, schliesslich war es trotz dem herrlichen Sonnenschein morgens um 9 Uhr noch etwas frisch.

 

Während es an diesem Stand schon lecker duftete, waren die Eltern vom Förderverein noch mit dem Aufbau des angekündigten Weisswurst-Frühstücks und der Kürbissuppe beschäftigt. Doch auch dort sah man schnell aus den grossen Töpfen Dampf aufsteigen.

 

Die Kunden waren ja schliesslich auch schon unterwegs und freuten sich auf ein warmes Frühstück. Mit zunehmendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen nahmen immer mehr Kunden des Weilerhofladens die Angebote an und bald kam eine richtige Hocketse-Stimmung auf. Sogar bis zum benachbarten Eberhard-Bauer-Station muss es geduftet haben, denn es kamen sogar von dort Gäste vom Deutschen Jugend-Ranglisten Turnier, das zeitgleich stattfand.

 

Die Schüler waren sehr engagiert beim Verkauf, wobei sich der eine oder die andere auch mal ungern von ihren eigenen gelungenen Basteleien trennte. Doch die Gewissheit, dass die gesamten Einnahmen der Basteleien und dem Waffelverkauf komplett in die Klassenkasse kommt und für das bevorstehende Schullandheim eingesetzt wird, erleichterte die Abgabe.

 

Um 13 Uhr war dann tatsächlich die letzte Schüssel mit Waffelteig leer und viele Kürbislampions werden jetzt bei anderen Familien leuchten. Die Kinder wurden wieder von ihren Eltern abgeholt, auch wenn viele noch weiter gerne auf dem Spielplatz oder beim Kicken auf der Wiese geblieben wären. Und zum Abschied musste die Familie Rapp versprechen, dass die Klasse auch wieder am Ostermarkt teilnehmen darf.

Die Antwort: Ja, klar !