Klasse 1b: Projekt 'Mathe getanzt'

von Jasmin Benjamin

 

Vom 14. bis 17. Mai fand das Projekt „Mathematik getanzt“ mit der Klasse 1b unter der Leitung von der Tanzlehrerin Sylvie Männel aus Stuttgart statt.

Die Kinder hatten in dieser Woche, in der sie Mathe einmal ganz anders erlebten, viel Freude und waren alle begeistert und ausdauernd dabei.

 

Es war spannend, die Kinder einmal ganz anders zu sehen und zu beobachten. Kinder, denen das Lernen manchmal nicht leicht fällt, waren konzentriert und freudig dabei. Kinder, die eher zurückhaltend sind, trauten sich vor allen anderen die Tanzschritte vorzumachen.

Während diesem Projekt befassten sich die Kinder spielerisch und tänzerisch mit Themen wie geraden und ungeraden Zahlen, Reihen, Gruppen, Reihenfolgen, Spiegeln, geometrischen Formen, Zählen (auch auf Englisch), Zuordnung von Zahl und Bewegung, Orientierung im Raum und vielem mehr.

 

Am Freitag wurde der von Sylvie Männel choreografierte Tanz vor den Eltern, anderen Schülern und Lehrern mit aufgeregter Spannung und viel Freude aufgeführt.

Zum Abschluss durften die Kinder ihre Eltern/Großeltern/Geschwister auf die Tanzfläche holen und es wurde mit viel Freude gemeinsam getanzt.

 

Die Kinder meldeten zurück, dass ihnen diese Tanzwoche sehr gut gefallen hat.

V. a. hat ihnen gefallen:

  • das Tanzen in den Reihen und Gruppen
  • der Breakdance
  • das Tanzen als Roboter mit „quietschenden Geräuschen“
  • das Spiel, bei dem sie ganz leise auf ihren Platz geschlichen sind
  • dass jeder eine Zahl und einen Buchstaben bekommen hat
  • welches Tier mit diesem Buchstaben anfängt und das Bewegen wie diese Tiere (Affe, Biene, Chamäleon, Dino)
  • die Aufführung vor den Eltern und anderen Zuschauern

 

Das Konzept „Mathematik getanzt“ wurde von Sylvie Männel entwickelt. Sie sagt hierzu:

 

„Die Kinder lernen spielerisch Mathe (u. a. auch Englisch – Soziales Miteinander –Konzentration – Koordination), und da es eine körperliche Aktion ist, werden die Lerninhalte vertieft und „eindrücklich“ und nachhaltig aufgenommen ohne „Kopfzerbrechen“. Für Kinder, die gerade den Einstieg in den Schulalltag machen, mit einer körperlich, spielerischen Note.

Dies führt automatisch zu einem guten Fundament, welches ja in der ersten Klasse gelegt wird. Und was will man mehr, Kindern ein gutes Fundament legen für ihren schulischen Werdegang – Lernen lernen mit viel Freude.“